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Spirituelles Erwachen ist kein untätiger Zustand

Ich lande gerade  ganz langsam wieder Zuhause  nach einer außerordentlichen Pilgerfahrt nach Indien und zum Yoginikreis in Wien. Jedes Mal, wenn wir im Kreis in die Übungen eintauchen, fühlt es sich an, als ob das Juwel unseres Seins geschliffen, und dabei ein noch klarerer und leuchtenderer Führer wird, auf den wir uns immer verlassen können, wenn wir durch den Schmerz und die Schönheit eines verkörperten Lebens navigieren.

Für mich ist dieses Werk des inneren Erwachens nicht losgelöst von der physischen Oberfläche, die wir  alltägliches Leben nennen; es ist kein passives zurückgezogenes Unterfangen. Unser Wesen tiefer als unsere Identität mit unserem kleinen Ich zu erwecken, unsere Wurzeln in einem größeren Selbst zu pflanzen, löscht nicht die Unterschiede zwischen uns aus. Es kultiviert unsere Fähigkeit, Unterschiede zu tolerieren. Wenn wir realisieren dass wir alle der selben Quelle entspringen, verändert sich unser Verhältnis zu den Unterschieden. Unterschiede bedeuten nicht länger Trennung. Für mich ist das spiritueller Aktivismus. Für mich ist das Friedensarbeit in einem sehr pragmatischen Sinne. Continue reading →

Was wäre, wenn…?

Ein Gastblog von Esther Kaliayoga Greter

Kennst du dieses Gefühl von Hoffnungslosigkeit, Trauer und Wut, wenn du die aktuellen Geschehnisse auf der Welt siehst? Krieg, Flüchtlingskrise und Fremdenhass, die Zerstörung der Erde…Ich kann mit meinem Herz und Verstand nicht fassen, was auf dieser Welt momentan geschieht. Und oft frage ich mich dann was wäre wenn…

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  • Was wäre, wenn wir Menschen uns gegenseitig und ausschliesslich in unserer einzigartigen Schönheit mit all unseren Ecken und Kanten sehen würden?
  • Was wäre, wenn wir alle den Mut hätten, einander anzuschauen in dem, was wir wirklich sind. Und uns an unserer Einzigartigkeit erfreuen und uns gegenseitig darin unterstützen würden statt sie abzulehnen?
  • Was wäre, wenn wir daran glauben würden, dass der Urgrund aller Handlungen, egal wie grausam oder negativ, ein Bedürfnis nach Liebe, Zuneigung und Anerkennung ist?
  • Was wäre, wenn wir alle erkennen würden, dass wir die Schöpfer unsers eigenen Glücks sind?
  • Wie würde die Welt aussehen, wenn wir alle darauf vertrauen würden, dass uns das Leben immer genau das bringt und bereitstellt, was wir brauchen. Überall und jederzeit.
  • Was wäre, wenn wir erkennen würden, dass wir alle aus aus dem gleichen gemacht sind, aus der gleichen Quelle stammen und auch wieder dorthin zurückkehren?
  • Und was wäre, wenn jede und jeder von uns der Überzeugung wäre, dass die Veränderung der Welt auch in deinen und meinen Händen liegt?  

Was geschieht, wenn über 40 Frauen mit tollen Visionen und unglaublich viel Mut zusammen kommen, um ihre eigene Entwicklung und Führungskraft zu vertiefen und einen Beitrag zu einer friedvolleren Welt zu leisten, durfte ich im ersten „Feminine Leadership Training – Deepening“, das von Chameli Ardagh vom Awakening Women Institute geleitet wurde,  erfahren. Continue reading →

Wie du dich mit deiner ureigenen inneren Weisheit verbindest + Übung

Ein Gastblog von Milena Klingel

1017218_10151691053407702_269408170_nEine Zeit lang in meinem Leben verschlang ich ein spirituelles Buch nach dem anderen. Nach jedem einzelnen dachte ich, nun endlich die Wahrheit erkannt zu haben: Neue Ideen, Einsichten und Erklärungen darüber, wie ich ein glückliches und erfülltes Leben führen kann.

Instant Erleuchtung aus dem Buch oder Vertrauen auf die innere Weisheit?

So dankbar ich auch für all die Inspirationen bin, merke ich doch immer mehr, dass es für mich bedeutsamer wird, auf meine innere Weisheit zu vertrauen. Wenn ich in einem Buch Wissenswertes über die Chakren lese, ist das eine Sache. Wenn ich aber bestimmte energetische Phänomene durch eine feiner werdende Wahrnehmung selbst erfahre, ist das noch mal ein ganz anderes Gefühl von Integrität. Die Erfahrung führt zu einem inneren Wissen, das in mir selbst gewachsen ist.

Versteh mich nicht falsch! Ich sage nicht, dass es grundsätzlich doof ist, sich etwas über Bücher anzueignen. Ich finde es nur noch viel wichtiger, sich mit dem uns innewohnenden intuitiven Wissen zu verbinden. Denn es ist immer aktuell, die Individualität rückt immer mehr in den Vordergrund und wird bedeutsamer als rigide Schablonen-Weisheiten. Wir reden hier also von empirischen Wahrheiten, die nicht a priori existieren sondern eben nur durch eigene Erfahrung belegt werden können. Aus diesem Grund wird beim Yoga ja auch immer so viel Wert auf die Praxis gelegt. Continue reading →

Let´s talk about love!

Ein Gastblog von Nicola Zeidler

Nicola Zeidler, Faunstaub, BiografietextEs ist an der Zeit über Dich zu sprechen und Deine Rückkehr auf die Oberfläche des Blattes. Es ist gefährlich das zu tun. Ich entziehe meiner Erlaubnis zur Selbstabwertung Unbewusstheit. Meiner Unterstützung falscher Wertemuster durch mein Vergessen entsage ich. Untrennbar und bewusst. Untrennbare bewusste Liebe auf weißen Blättern. Eine sanfte Berührung auf der Oberfläche des Herzens, der wichtigsten Quelle in mir.
Warum nur wohnt vor Hingabe diese gefräßige Angst vor Verlust?
Selbst wenn ich mich einem Stift hingeben will, streckt sie ihre klebrigen Klauen nach mir aus und spinnt mich ein in ihren Kokon des Vergessens. Es ist an der Zeit meinen Mut zu tränken mit Worten, zu schreiben, damit das Muster des Verwebens sich verwandeln möge um mich neu zu verbinden mit allem was ist. Denn wenn ich spinne in Vergangenheit und Zukunft, verliere ich mich genau wie Dich und diesen Moment. Continue reading →

In die Liebe fallen

 Ein Gastblog von Claudia Taverna

12191489_10153537773907702_4744182241220251578_nDer Kreis der Tempelschwestern würde uns nie erlauben, in Selbstgefälligkeit, Oberflächlichkeit, Bequemlichkeit oder in eine Art spirituelle Wellnessgruppe abdriften zu lassen.

Da wird immer (mindestens) eine Schwester sein, die eine innere Dringlichkeit spürt, die Wahrheit auszusprechen:

Eine, die uns durch ihre drängende Sehnsucht, ihr Unwohlsein oder ihren Ärger aufmerksam macht, wenn wir in die Unbewusstheit, in die Distanz, in die Masken, in die automatischen Muster verfallen und die Liebe aus den Augen verlieren…

Im Kreis der Schwestern kann sich nichts halten, was nicht der Wahrheit entspricht.

Der Kreis fordert uns und drängt uns, weiter zu wachsen, unsere Komfortzone zu verlassen, die Grenzen über das Bekannte hinaus zu erweitern. Alles kommt in die Bewusstheit, wird nach oben gespült.

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Das unbefleckte Land jenseits von Schuldzuweisungen

 von Chameli Ardagh

Catherine-Just-Photographer-smallerJeder von uns hat Komplexe, anlässlich derer wir uns zusammenziehen und in grimmigem Widerstand verschließen.

Eine meiner größten Herausforderungen ist die Pornoindustrie, die unschuldige Kinder missbraucht und Frauenhandel betreibt. Jahrelang habe ich als Therapeutin für Heranwachsende gearbeitet, die schon in sehr jungen Jahren mit Prostitution zu tun hatten. Dabei erfuhr ich, wie kostbar und zerbrechlich diese Mädchen in ihrem knospenden Frauendasein waren. Ihre Zukunftserwartungen waren häufig von einer harten Schale aus Zynismus verdunkelt. Früh hatten sie ihre Kindheit eingebüßt, und ihre Verletzlichkeit hatte sich in Scham gewandelt. Trotz allem: Tief im Herzen waren sie noch von unbestreitbar schöner Reinheit. Wenn ich mich darin einfühle, wie brutal diese Unschuld missbraucht und zerstört wurde, schreit mein ganzes Wesen vor Schmerz und ich werde rasend. Continue reading →

Die Magie der Echtheit

von Tatjana (Sama) Elia

tec petajaSeit der Innana-Sadhana letztes Jahr ist in meinem Leben kein Stein auf dem anderen geblieben.
Aus Respekt vor der Macht und Kraft dieses Kreises meldete ich mich zunächst mal zu keiner weiteren Sadhana an, da ich tief in mir die Angst spürte, es könnte nochmal zu viel ans Licht bringen, mir nochmal alles nehmen, was ich liebe und woran ich glaube.

Aber die Göttinnen schonten mich nicht… Continue reading →

Wie können wir üben, offener und bewusster zu bleiben, wenn wir uns auf das Leiden und die Gewalt einlassen, die wir in den Medien sehen?

von Emily Levang

12289702_10153590319462702_2190626713898373215_nHäufig erleben wir, wie wir urplötzlich etwas zutiefst Verstörendes durch die Medien erfahren. Und wenn wir von Gewalt, Schmerz und Leiden in der Welt hören, dann hat das eine Auswirkung auf uns, denn wir sorgen uns und es berührt uns sehr.

Es kann sogar fast unmöglich erscheinen, einen gesunden Weg zu finden, damit in Kontakt zu gehen, ein Ventil für unsere Sorge und Fürsorge zu finden. Einige treffen die Entscheidung, Nachrichten ganz und gar zu vermeiden, während andere sich der Ereignisse in der Welt zutiefst bewusst sind und jedoch durch die Schwere des Ganzen hinuntergezogen oder taub werden.

In der letzten Zeit habe ich mich der Frage gewidmet, wie ich dem, was sich in der Welt zuträgt, mit offenen Augen und offenem Herzen begegne. Wie kann spirituelle Praxis uns unterstützen? Wie können wir im Einklang mit unserer tiefsten Wahrheit sein, während wir Zeuginnen des Leidens unseres Planeten werden ? Continue reading →

Oh Göttin Kali, was soll ich mit meiner Wut tun?

von Andrea Holzer

403911_10151101039882702_1583660359_nWie gut tut es, wenn ich mir erlaube, die Wut zu fühlen, ganz zu fühlen!

Nicht halb und dabei hoffen, dass sie im nächsten Moment verschwindet!

Nichts dabei erklären oder nach ihrer Ursache fragen, sie abschwächen. Nein!

Heute spüre ich sie im Körper als eine mächtige Kraft. Oh Gott, Göttin, Kali, was soll ich damit tun? Hilfe!

Doch ich wage, meinen Impulsen zu folgen, anders zu handeln als sonst. Continue reading →

Hilfe, ich bin gefühllos!

 

YashodharaWährend eine Frau in einem Tränenmeer nach Luft ringt, hegt eine andere eine gegenteilige Besorgnis. „Ich kann mich nicht wirklich fühlen. Ich drifte ab.“

Möglicherweise verbringt sie den Großteil ihrer Zeit in einer sehr vernunftmäßig orientierten Geschäftswelt und hat ihr Gefühlsleben wirksam in einem Aktenschrank abgelegt. Möglicherweise wurden ihre Grenzen verletzt und sie hat sich angewöhnt, sich in eine rosafarbene Traumwelt zurückzuziehen, wo sie sich vormachen kann, in Sicherheit zu sein. Möglicherweise ist sie auch einfach eine Frau, die sich wie ein tiefer samtigerWaldsee nur in sanften Wellenbewegungen regt.

Man kann weder sich noch andere zwingen, sich zu öffnen und nachhaltiger zu fühlen. Will man ein Kätzchen unterm Sofa hervorlocken, nützt es nicht viel, zu brüllen oder zu drängeln. Sanfte Geduld und entspanntes Annehmen des Gegebenen nützt in diesem Fall wahrscheinlich mehr. Continue reading →

Werden mich alle hassen, wenn ich Erfolg habe?

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Liebste Chameli, wie kann ich mich selbst gegen Neid schützen?

Ich habe so hart gearbeitet und bin jetzt erfolgreich, glücklich und in der Lage, solch eine schöne Arbeit zu tun…mit meinen Klienten, meinen Kursen, meinen Büchern und mehr…

Ich habe mir Neid und Eifersucht von meiner Seite aus auf viele Weisen angeschaut, aber ich mache die Erfahrung, dass wenn ich mich voll und ganz zeige, oder wenn ich über mich selbst spreche, Menschen beginnen, ganz seltsam gegen mich zu agieren, und ich wurde so oft angegriffen. Continue reading →

Die Göttin der Wut

Ein Gastblog von Esther Kaliayoga Grether

Kaliayoga„Genug, genug, genug!!!“ schreit sie in mir. Und ich umarme sie, liebkose sie. Sie fühlt sich so unglaublich gut an, diese Wut in mir. Ein unglaublicher Schwall von Energie bewegt sich in meinem Körper. Ich bade ihn ihr, lasse diesen Fluss fließen. Und ich freue mich darüber. Wie viel pure kreative Lebenskraft in ihr steckt wenn ich mich nicht vor ihr fürchte! Wie ich diese Intensität liebe!

Seit ich mit meiner Göttin der Wut Frieden geschlossen und angefangen habe, sie von einer ganz anderen Seite zu betrachten, hat sie sich in eine wunderbare Freundin verwandelt. Und ich habe festgestellt, dass ich sie über alles liebe.

Bis vor kurzem war sie meine Feindin, diese dunkle Unbekannte, die so unkontrollierbar und bedrohlich schien. Diese Feindin, die nicht in mein so friedvolles spirituelles Bild von mir passte. Continue reading →

Das Leben wie eine Sadhana leben

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von Chameli Ardagh
Als ich letzte Woche von einem Retreat nach Hause flog,
sann ich über die Kraft unserer Gemeinschaft nach und was es bedeutet, mit einer gemeinsamen Absicht zur Praxis zusammen zu kommen,
was es bedeutet, das Leben als eine Sadhana zu leben,
was es bedeutet den Platz als Yogini einzunehmen.
Auf diesem Pfad gibt es kein Versprechen auf ein perfektes Happy End,
das Leben ist voll von Ruhm und Versagen (und manchmal glorreichem Versagen), voll von Schmerz und Schönheit, unerträglichem Leiden, Alltäglichkeit, Herausforderungen und Gnade.
 
Leben….geschieht….heilig.

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An Tagen wie heute…..

Ein Gastblog von Sandra Zacherl zu den Attentaten von Paris.

MG_24921-1030x687An Tagen wie heute entscheide ich mich dafür, NICHT mitzumachen.

Mich im Angesicht des Schreckens NICHT von der Welle aus Angst überrollen zu lassen.

NICHT härtere Sicherheitsmaßnahmen zu fordern.

 

Heute bin ich mir meiner Verletzlichkeit bewusst, meiner Hilflosigkeit und meiner Sterblichkeit.

Und gerade deswegen sage ich JA zum Leben sowie zum Tod.

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Erzähl mir wie es ist, ein Fluss zu sein…

von Atiram Leben

 

neujahrsretreatIch bin ein Fluss.
Ich fließe seit vielen Jahren durch die Landschaft.
Ich verbinde die Quelle mit dem Meer.
Ich habe im Laufe der Zeit zwei Seitenflüsse geboren.
Voller Liebe und Stolz schaue ich beim Fliessen
auf Ihr Wasser und ihr Glitzern.

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Was können wir tun?

68d08a9fd2124d01bb55437515a2e5e2Das Bild der Göttin Kali wurde im August auf das Emire State Building in New York projiziert.

Liebe mutige Schwester,

Was können wir tun?

Vielleicht hast du diese Frage in deinem Herzen auch immer lauter werden hören, während wir in den letzten Wochen Zeuginnen der größten Flüchtlingskrise seit dem Zweiten Weltkrieg wurden, in deren Verlauf eine große Anzahl von Menschen gezwungen sind, ihr Zuhause zu verlassen und auf der Suche nach einem neuen Leben in Europa für sich und ihre Familien ihr Leben riskieren.

Wenn ich unsere Schwesternschaft spüre und die Übungspraxis, auf die wir uns im Yogini Kreis einlassen, bringt mich das Wissen darüber, wie wir alle zu solch tiefgreifender Heilung in der Welt beitragen, zum Weinen.

In diesem Sommer zeigte mir die Göttin den Welleneffekt unserer Praxis und Gebete, die ALLES und ALLE   berühren und beeinflussen, die Herzen der Menschen und Meeresbewohner, die Sterne und die Bäume- wir alle erschaffen und werden voneinander erschaffen. In meinem Herzen weiß ich es und doch kann die Dringlichkeit, mehr zu tun, so überwältigend sein.

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Wie können Gefühle ein Mittel sein, uns mit dem Heiligen zu verbinden?

14In vielen spirituellen Lehren betrachtet man Gefühle als Ablenkung.

Viele unter uns haben sich in ihrem Frausein unwohl gefühlt dank ihres Engagements innerhalb spiritueller Traditionen, die beteuern, Gefühle würden uns von der Wahrheit und vom Göttlichen ablenken, die empfehlen, sichere Gefühle zu entwickeln und unsichere zu vermeiden.

Für das Weibliche fühlt sich das an, als würde ein Arm amputiert, wenn Frauen gesagt wird, dass ihre Gefühle verschwinden müssen und sie weniger fühlen sollen.

Die meisten Frauen, sofern sie gesund und mit der weiblichen Weisheit verbunden sind, wissen zweifelsohne, dass es widernatürlich ist, sich gegen diesen Fluss zu stemmen.

Wenn auch die Schöpfer dieser geistigen Lehren Männer waren, die vermutlich begrenzte Kenntnisse des Reichs der Gefühle hatten – sie waren die einzigen spirituellen Autoritäten, die uns Frauen als Führer zur Verfügung standen. Folglich fügten wir uns in dem schmerzlichen Auftrag, gegen unsere eigene Natur anzukämpfen, und unser Selbstvertrauen schwand.

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A Yogini Prayer

NamasteYoginigebet

Ich verbinde mich mit dem uralten Kreis der Yoginis, dem Kreis bewusster und spirituell praktizierender Frauen. Frauen, die schon immer um ihren Körper als ein Portal zum All-Einen wussten, Frauen, die wussten, dass weibliche Wiederanbindung, RELIGION, über den Körper geschieht; auch wenn man ihnen lange Zeit weismachen wollte, dass genau dieser Körper und seine Gefühle und Empfindungen der spirituellen Erkenntnis und der letztendlichen Befreiung im Wege stünden.

Ich verbinde mich mit dem Kreis der Yoginis, der seit uralter Zeit besteht und genährt ist  von weiblicher spiritueller Praxis, von Gebeten, Gesängen, Tänzen, Ritualen.

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3 Übungen, die mir helfen zu entspannen während ich vor Publikum spreche

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Aufgrund dessen, dass ich schon mehr als 400 Frauen in die Kunst der Gründung und Leitung  einer fortdauernden Frauentempelgruppe eingeführt habe, wird mir oft die Frage gestellt, wie wir als Führungskräfte mit Angst und Unsicherheit umgehen können.

Für mich ist die Lösung, nicht ein neues und glänzendes “selbstsicheres Ich“ aufzubauen, sondern die Fähigkeit zu kultivieren, präsent zu bleiben und offen zu entspannen, selbst wenn unerwünschte Gefühle wie Angst zu Besuch kommen. Jede Identität an die wir uns klammern, erstickt unsere Verbindung zur wilden Intelligenz und trübt die Fähigkeit zur Präsenz, die wir in der Lage sind, auf andere zu übertragen. Continue reading →

Wann lässt Du Kali in Dir tanzen um die Leichtigkeit des Seins zu leben?

von Etna Marx

Melina Del MarKali, die Göttin der Transformation, tanzt, streckt ihre Zunge heraus, feiert den Sieg über ihre inneren Dämonen. Als Symbol dafür trägt sie eine Kette mit den Totenschädeln der Dämonen um ihren Hals. Hinter ihr liegt der Diamant der Freiheit, Leichtigkeit und Lebensfreude.

Sie hat sich befreit, hat die Freiheit, Kraft und Macht über ihr Leben freigesetzt.

Wann lässt Du sie in Dir tanzen?

Wann bist Du bereit, Dich zu befreien?

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